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Schritt für Schritt: Der Ablauf einer Fahrzeugbewertung


Das Bild zeigt einen beschädigten Audi, der offensichtlich in einen Unfall verwickelt war. Der vordere Stoßfänger ist stark beschädigt, und eine Messlatte steht vor dem Fahrzeug, um den Schaden zu dokumentieren. Links im Bild steht ein kleines Fahrzeug mit der Aufschrift "Keser" und dem Wort "Unfall?" auf der Heckklappe, das vermutlich zu einem Sachverständigenbüro gehört. Im Hintergrund sind weitere Fahrzeuge zu sehen, darunter ein orangener Lieferwagen. Die Szene findet auf einem Parkplatz oder einer ähnlich asphaltierten Fläche statt, unter einem blauen Himmel mit einigen Wolken.

Ob für den Verkauf, Kauf, Versicherung oder zur Bestimmung des aktuellen Zustands – eine detaillierte Fahrzeugbewertung ist unerlässlich. Im folgenden Beitrag erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, was während einer Begutachtung passiert und warum Dokumentation und Detailgenauigkeit so wichtig sind.


Das erwartet Sie hier:


Schritt-für-Schritt: Was passiert während einer Fahrzeugbewertung?


Schritt 1: Vorbereitung und Terminvereinbarung

 

Der erste Schritt in der Fahrzeugbewertung besteht darin, einen Termin mit einem qualifizierten Gutachter zu vereinbaren. Es ist wichtig, dass der Termin zu einer Zeit stattfindet, zu der sowohl das Fahrzeug als auch alle relevanten Unterlagen zur Verfügung stehen.


Schritt 2: Dokumentenprüfung

 

Vor Beginn der physischen Inspektion überprüft der Gutachter alle relevanten Dokumente des Fahrzeugs. Dazu gehören:

 

  • Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief

  • Service- und Wartungsnachweise

  • TÜV-Berichte

  • Rechnungen über Reparaturen und Ersatzteile


Diese Dokumente geben dem Gutachter einen ersten Eindruck über die Historie und den Pflegezustand des Fahrzeugs.

 

Schritt 3: Äußere Inspektion

 

Der Gutachter beginnt mit der äußerlichen Begutachtung des Fahrzeugs. Dabei achtet er auf:

 

  • Lackzustand und eventuelle Kratzer, Dellen oder Roststellen

  • Zustand der Karosserie

  • Zustand der Reifen und Felgen

  • Funktionalität der Beleuchtung und der Spiegel

 

Die äußere Inspektion hilft, den optischen und strukturellen Zustand des Fahrzeugs zu bewerten.

 

Schritt 4: Innere Inspektion


Anschließend erfolgt die Begutachtung des Innenraums. Der Gutachter prüft hier:

 

  • Zustand der Polster und des Armaturenbretts

  • Funktionalität der elektrischen Systeme (z.B. Klimaanlage, Radio)

  • Zustand der Instrumente und Bedienelemente

  • Allgemeine Sauberkeit und Pflege des Innenraums

 

Schritt 5: Technische Inspektion

 

Es folgt die technische Inspektion. Hier prüft der Gutachter:

 

  • Motor und Getriebe auf Lecks und ungewöhnliche Geräusche

  • Bremsen und Federung auf Funktionalität und Abnutzung

  • Auspuffanlage auf Dichtheit und Funktion

  • Elektrische Systeme und Batteriezustand

 

Diese technische Bewertung gibt Aufschluss über die Fahrsicherheit und Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs.

 

Schritt 6: Probefahrt

 

Eine Probefahrt ist oft Bestandteil der Begutachtung. Hierbei achtet der Gutachter auf:

 

  • Fahrverhalten und Lenkung

  • Bremsverhalten

  • Geräuschentwicklung während der Fahrt

  • Schaltvorgänge und Motorleistung

 

Die Probefahrt hilft, verborgene Mängel oder Auffälligkeiten zu identifizieren.

 

Schritt 7: Bewertung und Berichtserstellung

 

Nach Abschluss der Inspektionen erstellt der Gutachter einen detaillierten Bericht. Dieser enthält:

 

  • Eine Zusammenfassung des Zustands des Fahrzeugs

  • Identifizierte Mängel und deren mögliche Auswirkungen

  • Eine Marktwertanalyse basierend auf vergleichbaren Fahrzeugen und aktuellen Markttrends

  • Empfehlungen für notwendige Reparaturen oder Wartungen


Dieser Bericht ist das zentrale Dokument der Fahrzeugbewertung und dient als Grundlage für weitere Entscheidungen.

 

Bedeutung der Dokumentation und Detailgenauigkeit

 

Eine präzise Dokumentation und hohe Detailgenauigkeit sind unerlässlich für eine verlässliche Fahrzeugbewertung. Jede festgestellte Abweichung, jeder Mangel und jede Besonderheit des Fahrzeugs muss sorgfältig dokumentiert werden. Dies gewährleistet Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Bewertung.

 

Warum ist Detailgenauigkeit wichtig?

 

  • Vertrauenswürdigkeit: Ein detaillierter Bericht schafft Vertrauen zwischen Verkäufer und Käufer oder zwischen Fahrzeugbesitzer und Versicherungsgesellschaft.

  • Rechtssicherheit: Eine gründliche Dokumentation kann im Falle von Streitigkeiten als rechtliche Grundlage dienen.

  • Wertbestimmung: Nur durch eine genaue Erfassung aller Faktoren kann der tatsächliche Wert eines Fahrzeugs ermittelt werden.

  • Wartungsplanung: Die detaillierten Empfehlungen im Gutachten helfen Fahrzeugbesitzern, notwendige Wartungen und Reparaturen rechtzeitig durchzuführen, um den Wert des Fahrzeugs zu erhalten oder zu steigern.

 

Zusammengefasst ist die Fahrzeugbewertung ein komplexer Prozess, der sowohl technische als auch ästhetische Aspekte eines Fahrzeugs berücksichtigt. Durch eine sorgfältige und detaillierte Dokumentation wird sichergestellt, dass der ermittelte Wert des Fahrzeugs realistisch und gerechtfertigt ist. Dies ist sowohl für den aktuellen Besitzer als auch für potenzielle Käufer oder Versicherer von großer Bedeutung.

 


Gutachter Keser – Im Schadenfall jederzeit für Sie da!






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